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BP: Tiefes Milliardenloch
Mit der Ölplattform Deepwater Horizon wollte der Ölkonzern BP mächtig Gewinne einfahren. Nun entwickelte sich das Projekt zum Milliardengrab für den Konzern. Nach der Explosion der Ölplattform steigen die Kosten aufgrund der Ölpest ins Unermessliche. Seit 1992 verzeichnet BP nun den ersten Quartalsverlust - und was für einen. Wegen der Kosten der Ölpest im Golf von Mexiko verbuchte BP in seiner Bilanz für das zweite Quartal einen Verlust von 17,1 Mrd. USD, nachdem der Konzern noch im ersten Quartal einen Gewinn von rund 6,0 Mrd. USD eingefahren hatte. Enthalten sind dabei drohende Verbindlichkeiten in Höhe von 32,2 Mrd. USD. Ohne diese Drohverlustrückstellung, die den Gewinn bilanztechnisch gemindert haben, hätte der Konzern einen hohen Milliardengewinn erzielt.
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