Investment/ Immobilienfonds
Immobilienfonds
Was sind offene Immobilienfonds?
Offene Immobilienfonds investieren die ihnen von den Anlegern zufließenden Mittel (gesetzlich vorgeschrieben ist ein Immobilienanteil von mindestens 51 Prozent) überwiegend in gewerblich genutzte Immobilien an ausgesuchten Standorten. So erfolgt ein breit gestreuter Mix der Immobilienbestände nach Nutzungsart, Mieterstruktur, Größenklasse und Standort. Seit September 2003 sind offene Immobilienfonds auch in Österreich zugelassen.
Einen Teil der Anlegergelder müssen die jeweiligen Fondsmanager aber auch in liquide Finanzanlagen wie Wertpapiere und Bankguthaben investieren. Diese dienen nicht nur dazu, neue Investitionen zu tätigen, sondern auch um Anlegergelder zurückzahlen zu können. Denn bei offenen Immobilienfonds können Anleger täglich über ihre Anteile verfügen. Ebenso wie bei herkömmlichen Fonds profitiert der Anleger auch hier von der Wertsteigerung.
Der Wert wird hier jedoch nicht wie bei Immobilienaktien über die Börse gebildet, sondern durch die gesetzlich vorgeschriebene Schätzung von Immobilienexperten. Von Gesetzes wegen müssen mindestens zwei unabhängige Sachverständige, die von der Kapitalanlagegesellschaft im Einvernehmen mit der Depotbank bestellt werden, die Liegenschaften mindestens einmal jährlich bewerten.
Offene Immobilienfonds sind in der Regel konservative Investments mit geringen Schwankungsbreiten.
Die Qualitätsunterschiede zwischen den Fonds und die Notwendigkeit eines umfangreichen Fachwissens über Risiko, Renditen und Anlagestruktur, um das beste Produkt herauszufiltern, machen eine persönliche Beratung mit einem Veranlagungsspezialisten empfehlenswert. Dieser verfügt über eine langjährige Erfahrung und kennt den Markt genau. Das sichert Ihnen die größtmöglichen Gewinnchancen!
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