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Investment/ Devisen

Der Forex Handel

Zu den lohnendsten Märkten, die sich für Händler öffnen, zählen Devisenmärkte. Identifizierbare Handelsmuster und vergleichsweise niedrige Marginforderungen sind für viele Anleger lohnende Gelegenheiten.

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Im Gegensatz zu den Aktienmärkten der Welt werden Devisen ohne die Begrenzung eines zentralen physikalischen Marktes gehandelt. Die Transaktionen werden stattdessen telefonisch oder online geführt. Mit dieser Transaktionsstruktur als Grundlage ist das Devisengeschäft zum größten Marktplatz der Welt geworden. Das durchschnittliche Handelsvolumen des Devisenmarktes sind 1,5 - 2 Billionen US-Dollar pro Tag – gegenüber nur 25 Milliarden US-Dollar, die an der New Yorker Aktienbörse gehandelt werden.

Dieses hohe Volumen ist vom Handelsstandpunkt aus gesehen vorteilhaft, weil Transaktionen schnell und ohne hohe Transaktionskosten durchgeführt werden können – d.h. eine enge Geld-Brief-Spanne.
Der Devisenhandel ist immer eine hervorragende Investmentgelegenheit für Großbanken, multinationale Firmen und andere Institutionen gewesen. Heute ist der Markt breiter und für individuelle Händler erreichbar.

Spotdevisenhandel wird immer als eine Währung in Relation zu einer anderen gehandelt. Wenn also ein Händler glaubt, dass der Dollar im Vergleich zum Euro steigt, wird er EURUSD verkaufen. Das heißt, er verkauft Euro und kauft US-Dollar.

Wichtige Begriffe:

Brief-Kurs (Angebot):
Preis, zu dem der Händler/Broker bereit ist zu verkaufen.

Drawdown:
Die Größe des Verlustes des Kontoguthabens, entweder in Prozent oder
Dollar, von der Spitze bis zum späteren Tal. Zum Beispiel, wenn der Kontostand des Händlers von 10.000$ auf 20.000$ steigt, dann auf 15.000$ fällt, dann aber wieder auf 25.000$ ansteigt, würde dieser Händler einen maximalen Drawdown von 5.000$ haben (aufgetreten beim Fall von 20.000$ bis 15.000$), auch wenn der Kontostand des Händlers nie im Minus war.

EBS:
„Electronic Brokerage System“, das elektronische System, auf dem Großbanken miteinander handeln. Es wird als letztendlicher Indikator für Preise gesehen, zu denen wirklich gehandelt wird, zumindest für EUR/USD und USD/JPY.

Forex:
Kurzform von "Foreign Exchange". Bezieht sich allgemein auf die Devisenhandelsindustrie und/oder auf die Währungen selber.

Geld-Brief-Spanne (oder „Spread“):
Die Differenz, gewöhnlich in Pips, zwischen dem Nachfrage- und Angebotspreis. Ein kleinerer Spread ist besser für den Händler.

Geld-Kurs (Nachfrage):
Preis, zu dem Händler/Broker zu kaufen bereit ist.
Haltekosten – auch „Zinsen“ oder „Premium“: Die Kosten für das Halten einer offenen Position – oft notiert in Dollar oder Pips pro Tag.

Leverage/„Hebelwirkung“:
Die Höhe, ausgedrückt als ein Vielfaches, bei der das „Notional“ (Nominalwert) die benötigte Margin zum Handel übersteigt. Zum Beispiel, wenn das „Notional“ (wir verweisen hiermit auch auf „Lot-Größe“ und „Vertragswert“) bei 100.000$ liegt und die nötige Margin bei 2.000$, kann der Händler mit 50facher Hebelwirkung handeln (100.000$/2.000$).

Limit:
Ein Auftrag, bei einem festgelegten Preis zu kaufen, wenn der Markt sich nach unten bewegt oder zu verkaufen, wenn der Markt sich nach oben bewegt.

Liquidität:
Eine Funktion des Volumens und der Aktivität auf dem Markt. Es ist die Effizienz, mit der Positionen gehandelt und Aufträge ausgeführt werden können. Ein liquider Markt wird öfter Preisnotierungen und zu einer kleineren Geld-Brief-Spanne vermitteln.

Margin:
Die Höhe an Geldmitteln, die in einem Kundenkonto benötigt werden, um eine Position zu öffnen oder eine offene Position zu halten. Zum Beispiel bedeutet 1% Margin, dass 1.000$ an eingezahlten Geldmitteln für eine 100.000$-Position gebraucht werden.

Margin Call:
Eine Anforderung des Brokers, mehr Geld einzuzahlen, um eine offene Position zu halten. Manchmal bedeutet ein „Margin Call“, dass die Position, die nicht genug Geldmittel besitzt, einfach vom Broker geschlossen wird. Diese Prozedur ermöglicht dem Kunden, Verluste oder einen negativen Kontosaldo zu vermeiden.

Marktauftrag:
Ein Auftrag, zum aktuellen Angebotspreis zu kaufen(„Billigst“).

Pip:
Die kleinste Preisstufe in einer Währung. Oft in den Future-Märkten auch „Ticks“ genannt. Zum Beispiel ist – in EURUSD – eine Bewegung von 0.9015 zu 0.0916 ein Pip. In USDJPY ist eine Bewegung von 128.51 zu 128.52 ein Pip.

Premium – auch „Zinsen“ oder „Haltekosten“:
Die Kosten für das Halten einer offenen Position – oft notiert in Dollar oder Pips pro Tag.

Spot-Forex:
Oft auch „Interbank“-Markt genannt. Bezieht sich auf Währungen, die zwischen zwei Parteien gehandelt werden, oft Großbanken. Spot-Forex wird generell auf Margin gehandelt und ist der Primärmarkt, auf den das Augenmerk dieser Website gerichtet ist. Allgemein liquider und weiter verbreitet als der Handel von Währungsfutures, besonders von Institutionen und professionellen Geld-Managern.

Stop:
Ein Auftrag, nur dann zu kaufen, wenn der Markt zu einem bestimmten Preis hochgekommen ist oder zu verkaufen, wenn der Markt zu einem bestimmten Preis runtergekommen ist.

Technische Analyse:
Eine Analyse bezogen auf die Preisbildung am Markt – um Handelsentscheidungen zu entwickeln, unabhängig von grundlegenden Faktoren.

Tick:
Die kleinste Preisstufe in einer Währung. Oft in den Devisenmärkten auch „Pips“ genannt. Zum Beispiel ist – in EURUSD – eine Bewegung von 0.9015 zu 0.0916 ein Tick. In USDJPY ist eine Bewegung von 128.51 zu 128.52 ein Tick.

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